„Betretungsverbot“ in den Einrichtungen der bdks

„Betretungsverbot“ in den Einrichtungen der bdks

Viele Menschen mit Behinderung werden jetzt auch tagsüber in den bdks Wohnbereichen betreut
Seit dieser Woche dürfen die Beschäftigten die Werkstätten, Tagesförderstätten oder Tagesstätten der bdks – Baunataler Diakonie Kassel nicht mehr betreten. Die bdks folgt damit einer Anordnung der hessischen Landesregierung, zum Schutz vor einer Infektion mit Corona-Viren. „Wir sind sehr erleichtert, dass wir somit eine rechtliche Klarstellung haben“, sagte Joachim Bertelmann, Vorstandsvorsitzender der bdks. „Bei den Beschäftigten handelt es sich fast ausnahmslos um Menschen mit Vorerkrankungen. Ihr Schutz hat für uns höchste Priorität.“
Das Betretungsverbot gilt voraussichtlich bis zum 19. April 2020. Bis zu diesem Zeitpunkt werden alle, die in einem stationären Wohnangebot der bdks leben, hier auch tagsüber betreut. Wer im ambulanten Wohnen weitgehend selbständig lebt, kann sich bei der bdks Unterstützung suchen, die meisten nutzen hier das Telefon. Beschäftigte, die bei Ihren Eltern oder Verwandten leben, die beispielsweise im Krankenhaus oder Altenheim tätig sind, können eine „Notbetreuung“ beantragen. Dies steht auch den Beschäftigten zu, die einen besonders hohen Betreuungsaufwand benötigen, der zuhause nicht möglich ist. Informationen darüber geben die zuständigen Sozialen Dienste der bdks.
Die Werkstätten der bdks bleiben weiterhin geöffnet. Viele sind in die Produktionsprozesse nordhessischer Unternehmen eingebunden, beispielsweise in der Medizinbranche. „Wir werden alle Lieferzusagen einhalten, dank der Flexibilität unserer Mitarbeiter*innen, die sofort bereit waren, einzuspringen, wo es notwendig ist“, sagte Joachim Bertelmann.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bdks.de

bdks – Baunataler Diakonie Kassel
Die bdks ist ein kirchlich-diakonisches Unternehmen mit unterschiedlichen Rechtsträgern in den Bereichen Behinderten- und Suchthilfe, mit eigenen Einrichtungen und verschiedenen Beteiligungen. Die Zentralverwaltung hat ihren Sitz in Baunatal, weitere Standorte gibt es in der Stadt und im Landkreis Kassel sowie im Schwalm-Eder-Kreis.
Haupttätigkeitsfeld der bdks ist die Eingliederungshilfe zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung. Die bdks bietet vielfältige Wohnmöglichkeiten, individuelle Arbeitsplätze, Bildungs- und Qualifizierungsangebote sowie Angebote zur Tagesstrukturierung. „Vielfalt Leben“ drückt das Leistungsspektrum und den Anspruch der bdks aus. Inklusion wird hier gelebt.
Insgesamt arbeiten und wohnen bei der bdks 3.000 Menschen. Für über 1.400 Menschen mit geistiger, seelischer und mehrfacher Behinderung bietet die bdks vielfältige Arbeitsangebote in Werkstätten, Inklusionsunternehmen oder betriebsintegrierter Beschäftigung. Die verschiedenen Wohnangebote bieten für etwa 1.000 Menschen individuelle Wahlmöglichkeiten, im Ambulant Betreuten Wohnen, in Wohnheimen und auch im Begleiteten Wohnen.

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