Umgang mit dem Coronavirus bei der bdks

Umgang mit dem Coronavirus bei der bdks

Da sich das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 weiter ausbreitet, wurden in allen Einrichtungen der bdks – Baunataler Diakonie Kassel Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um die Gesundheit der rund 3.000 Mitarbeitenden, davon 1.400 Beschäftigte mit Behinderung und etwa 1.000 Bewohner*innen, zu schützen.
„Die Gesundheit aller Menschen im Werteverbund bdks hat für uns oberste Priorität“, sagt Joachim Bertelmann, Vorstandsvorsitzender der bdks. Daher wird in der bdks intensiv überprüft, ob sich unter den Mitarbeitenden Personen befinden, die den besonderen Risikogruppen angehören, bei denen also zum Beispiel eine chronische Vorerkrankung vorliegt. Mit diesen Personen wird dann vereinbart, dass sie sich zu ihrem eigenen Schutz in eine freiwillige häusliche Quarantäne begeben.
Einerseits erfüllen die Werkstätten, Wohnheime sowie Tagesstätten einen wichtigen Versorgungsauftrag innhalb unserer Gesellschaft. Andererseits sind die Werkstätten und Tochtergesellschaften im bdks Werteverbund ganz normale Betriebe, die externe Aufträge erfüllen müssen. „Wir arbeiten intensiv an einem Plan, wie Produktionsabläufe weiter aufrecht erhalten werden können, auch wenn entschieden wird, dass Bereiche geschlossen werden müssen“, so Joachim Bertelmann.
Der Krisenstab der bdks hat dazu einen Pandemieplan mit wichtigen Vorkehrungsmaßnahmen getroffen. Weitere Schritte werden täglich geprüft und schnellstmöglich umgesetzt.
Folgende Vorsorgemaßnahmen gelten bis auf weiteres:

  • Die Werkstätten der bdks sind für externe Besucher*innen und Dienstleister geschlossen.
  • Die Wohneinrichtungen der bdks sind nur für Besuche zwischen 15 und 17 Uhr geöffnet. Pro Bewohner*in hat eine Person für eine Stunde Besuchszeit.
  • Der JobCampus mit seinen Standorten in Hofgeismar, Baunatal, Fuldabrück und Kassel ist geschlossen.
  • Die Zentralverwaltung der bdks in Baunatal ist von Montag bis Donnerstag 8 bis 15 Uhr sowie Freitag von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

Folgende offene Angebote werden bis auf weiteres ausgesetzt:

  • Begegnungsstätten amos in Kassel und Markt 5 in Baunatal
  • Tagesstätten in Vellmar und Hofgeismar
  • Begleitende Angebote (Sport/Kultur/Kunst) und Bildungsreisen

Weitere Informationen finden Sie unter www.bdks.de

bdks – Baunataler Diakonie Kassel
Die bdks ist ein kirchlich-diakonisches Unternehmen mit unterschiedlichen Rechtsträgern in den Bereichen Behinderten- und Suchthilfe, mit eigenen Einrichtungen und verschiedenen Beteiligungen. Die Zentralverwaltung hat ihren Sitz in Baunatal, weitere Standorte gibt es in der Stadt und im Landkreis Kassel sowie im Schwalm-Eder-Kreis.
Haupttätigkeitsfeld der bdks ist die Eingliederungshilfe zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung. Die bdks bietet vielfältige Wohnmöglichkeiten, individuelle Arbeitsplätze, Bildungs- und Qualifizierungsangebote sowie Angebote zur Tagesstrukturierung. „Vielfalt Leben“ drückt das Leistungsspektrum und den Anspruch der bdks aus. Inklusion wird hier gelebt.
Insgesamt arbeiten und wohnen bei der bdks 3.000 Menschen. Für über 1.400 Menschen mit geistiger, seelischer und mehrfacher Behinderung bietet die bdks vielfältige Arbeitsangebote in Werkstätten, Inklusionsunternehmen oder betriebsintegrierter Beschäftigung. Die verschiedenen Wohnangebote bieten für etwa 1.000 Menschen individuelle Wahlmöglichkeiten, im Ambulant Betreuten Wohnen, in Wohnheimen und auch im Begleiteten Wohnen.

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