Diakonie Hessen und Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bieten „mehr als ein Job“

Vom Freiwilligen Sozialen Jahr bis zum Studium:
Diakonie Hessen und Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bieten „mehr als ein Job“

azubi- und studientage am 7. und 8. September in Kasseler Messehallen – Diakonie und Kirche zeigen großes Angebot an Berufen für Schülerinnen und Schüler – Auszubildende und Studierende berichten über Erfahrungen
Für viele Schülerinnen und Schüler ist das gerade begonnene Schuljahr das letzte in ihrer Schulkarriere und die Frage der Berufswahl rückt näher. Orientierung können die azubi- und studientage bieten, die am 7. und 8. September in den Messehallen in Kassel stattfinden. Wer auf der Suche nach einem „sinnvollen“ Beruf ist und gerne mit Menschen arbeiten will, kann beim Stand von Kirche und Diakonie (Halle 3, Stand 229) eine Vielzahl an beruflichen Möglichkeiten entdecken.

Für alle Schulabschlüsse sind berufliche Einstiegsmöglichkeiten dabei: ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr bei den Evangelischen Freiwilligendiensten im In- oder Ausland kann bei der endgültigen Entscheidung für den Traumberuf helfen. Wer sich für eine Ausbildung interessiert, findet mit einem Haupt- oder Realschulabschluss unterschiedliche Berufe im Sozial- oder Gesundheitswesen oder auch in der der Kirchenverwaltung. Aber auch wer gerne studieren möchte, findet bei Kirche und Diakonie verschiedene Möglichkeiten: von Studiengängen im Gesundheitsbereich, in Sozialer Arbeit, im Bereich Kirchenverwaltung über die Gemeindepädagogik bis zum Theologiestudium gibt es eine Vielfalt von Qualifikationswegen.

Die Ausbildungs- und Studiengänge werden am Messestand von Kirche und Diakonie von Personen vorgestellt, die sich am besten damit auskennen: von Auszubildenden und Studierenden. So erhalten Jugendliche Informationen aus erster Hand über Anforderungen und Vorteile in den unterschiedlichen Ausbildungs- und Studiengängen.

Im Vorfeld seines Messebesuchs äußerte Dr. Jochen Gerlach, Leiter des Referats Wirtschaft-Arbeit-Soziales, seine Freude darüber, dass viele junge Menschen die Arbeit in und für die Kirche als sinnvoll erlebten. So unterschiedlich die einzelnen Berufsfelder seien, orientierten sie sich alle an den Bedürfnissen der Menschen. Dieser Anspruch aller Berufe wirke sich auch auf die Kirche als Arbeitgeber aus, wie Dr. Gerlach feststellte: „Es wird mir in Gesprächen mit neubeschäftigten Mitarbeitenden immer wieder berichtet, dass es einem die Kirche als Arbeitgeber leicht mache, in Aufgaben und Strukturen hineinzuwachsen. Und es ist in unserem Interesse, dass Mitarbeitende gerne bei uns arbeiten.“
Stefan Hof, Personalentwickler bei der Diakonie Hessen, hat selbst seinen Berufsweg als Pflegefachkraft begonnen: „Wer gerne in einem Team und mit Menschen arbeiten möchte, findet in den sozialen Berufen viele Möglichkeiten. Die reichen von ganz kleinen Kindern in Krabbelstuben bis zu hochaltrigen Menschen in der ambulanten Pflege, von der physiotherapeutischen Unterstützung von Patienten bis zu anspruchsvollen Aufgaben in der Betreuung unterschiedlicher Klienten in der Sozialarbeit. Für die weitere Karriere gibt es viele verschiedene Leitungsaufgaben in den Einrichtungen im Sozialbereich.“

Wer sich bereits vor dem Messebesuch einen Überblick über die Möglichkeiten der Ausbildung in Kirche und Diakonie verschaffen will, findet unter www.macht-sinn.info und unter www.soziale-berufe.com Informationen.
Bereits seit 2010 präsentieren sich Kirche und Diakonie gemeinsam auf der Kasseler Ausbildungsmesse. Jährlich qualifizieren beide Institutionen 1.500 Menschen in Erstausbildungen, Studium oder Weiterbildungen in den Bereichen Gesundheits- und Sozialberufe, Kirchenverwaltung, Gottesdienst, Seelsorge, Religionsunterricht und Gemeindearbeit.