Beiliegendes Foto von links: Klaus Wilhelm, Katja Zöller und Max Günther

Teilhabeprojekt „Mach mit!“: Besuch der Initiatoren der „Radwerkstatt“
Informationen stehen bei der „Morgenrunde“ regelmäßig auf dem Programm

Der regelmäßige Mittwochstermin des Teilhabeprojekts „Mach mit!“ in Wolfhagen trägt den Namen „Morgenrunde“ und gestaltet sich inhaltlich immer flexibel. In der Regel werden nach einem gemeinsamen Frühstück aktuelle Themen besprochen, Aktivitäten und Veranstaltungen geplant. Manche Teilnehmer bringen Handarbeiten oder diverses Infomaterial für die Gruppe mit oder bleiben einfach nur sitzen und trinken eine Tasse Kaffee. Wichtig ist die Information über Hilfsangebote und Beratungsstellen in der Region, damit man mittels kurzer Wege Unterstützung bekommen kann.

Kürzlich konnten wir Max Günther und Klaus Wilhelm schon zum zweiten Mal in unserer Runde begrüßen. Seit gut einem Jahr bieten beide „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Bereich Fahrräder an. Ihr Angebot definieren beide so: „Im Focus steht die Unterstützung bei der Reparatur von Fahrrädern zum Selbskostenpreis. Bei anderen Kleinteilen versuchen wir gern, gemeinsam eine Lösung zu finden. Unser Angebot richtet sich an alle Menschen aus Wolfhagen und den umliegenden Ortsteilen.“

Besonders für Menschen mit geringem Einkommen sind solche Angebote wichtig, aber auch die Unterstützung zur (zukünftig hoffentlich) selbständigen Repartur von eigenen Fahrrädern ist ein tolles Angebot. Die Teilnehmer im Projekt „Mach mit!“ freuen sich über das Angebot und Engagement von Herrn Günther und Herrn Wilhelm und wünschen beide ein gutes Gelingen ihrer Arbeit.

Hintergrund

Treffpunkt „Mach mit!“
Das Diakonische Werk hat dieses Projekt 2011 gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Wolfhagen und dem Kreisdiakonieausschuss des Kirchenkreises Wolfhagen entwickelt. Die Idee des Projektes ist, neben den schon vorhandenen Beratungsangeboten und anderen Hilfeleistungen Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit zur Teilhabe zu schaffen. Die Zielgruppe sind Bezieher von sozialstaatlichen Leistungen. Es sind neben den meist langzeitarbeitslosen Menschen auch Kinder, alte Menschen, Menschen mit Behinderungen, Wohnproblemen oder Migrationshintergrund. Dieser Treffpunkt, der eng mit der Wolfhager Tafel verknüpft ist, bietet den Menschen die Möglichkeit, ihre eigenen Kompetenzen zu entdecken und einzubringen und so einen Ort des Miteinanders zu schaffen, der das Selbstwertgefühl stärkt und wo sie gebraucht werden. Mit den Aktionen soll die Isolation aufgebrochen werden, die Teilnehmer sollen sich angenommen fühlen und sich selbst zutrauen, aktiv zu werden.
Für die Bewirtung und Gestaltung der Frühstückstafel sind die Teilnehmer selbst verantwortlich und setzen sich hierbei immer aktiv ein.

Diakonisches Werk Region Kassel
Das Diakonische Werk Region Kassel bietet Beratung und Hilfe in den Bereichen „Beratung und Begleitung“, „Integration und Inklusion“, „Wohnen und Abhängigkeit“, „Jugend und Familie“ sowie einigen assoziierten Organisationen. In Stadt und Landkreis Kassel unterhält es zahlreiche Beratungsangebote, Treffpunkte und ambulante Dienste. Derzeit arbeiten hier über 200 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Wohle der Menschen in Stadt und Landkreis zusammen. Hinzu kommen zahlreiche Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.